Schneeschuhe Auvergne: Ein besonderes Erlebnis

Schneeschuhe und Auvergne? Diese Region ist ein ideales Ziel für den Winterurlaub und das Wandern mit den Schneeschuhen wird immer populärer, auch für Sprachschüler ist es eine nette Abwechslung. Urlauber entdecken hier die vermutlich schönsten Skigebiete in Frankreich außerhalb der Alpen.

Schneeschuhe Auvergne: Sprachen lernen und eine wunderschöne Region entdecken

Für Sprachreisen ist die Auvergne ideal geeignet. Ein Angebot an Sprachschulen ist vorhanden, zum Beispiel in Vichy, und man kann nebenbei diese Region im bergigen Herzen von Frankreich entdecken. Auch im Winter wird keinem Besucher langweilig. Es ist also sehr leicht möglich, Französisch zu pauken und im Anschluss tolle Skigebiete und Skipisten zu entdecken.

Video: Schneeschuhwandern – Erste Schritte, Tipps und Modelle

Schneeschuhe + Auvergne: In den letzten Jahren immer beliebter

Wer bereits alpenvereinaktiv ist, wird überrascht sein, wie hoch die Berge sind. Mit dem Puy de Sancy als höchsten Gipfel erreicht werden 1885 Höhenmeter. Genug, damit man auch in Schneeschuhen durch die Auvergne stapfen und beeindruckende Panoramen genießen kann. Das ist seit einigen Jahren der neueste Trend und neben Fahren mit dem Hundeschlitten ein Highlight im winterlichen Freizeitangebot.

Wie finden Interessenten die richtige Sprachschule?

  • Wer viele Restaurants und ein gutes Nachtleben schätzt, muss in urbanen Zentren einen Platz für die Sprachreise buchen
  • Am Mittelmeer in Urlaubszentren Sprachen lernen? In der Hauptsaison ist es oft voll, in der Nebensaison überraschend leer. Je nach Geschmack können solche Sprachreisen ideal sein.
  • Auf dem ruhigen Land zu lernen, ist nur etwas für Naturfreunde. Dafür sind die Einheimischen häufig offener und die Atmosphäre ist entspannter.
  • Weiteres Kriterium: Die Größe der jeweiligen Sprachschule. Einrichtungen mit bis zu 50 Lernenden sind familiär und oft herzlich. Mittlere Institute mit bis zu 100 Schülern bieten ein größeres Angebot, ohne anonym zu wirken. Große (bis 250) und sehr große Sprachschulen (mehr als 250 Teilnehmer) sind perfekt für kontaktfreudige Menschen, die ständig neue Leute kennen lernen wollen. Das Angebot ist groß, die Betreuung aber nicht so individuell möglich
Ein Wintervergnügen der besonderen Art: Die Fahrt mit dem Hundeschlitten. (#1)

Ein Wintervergnügen der besonderen Art: Die Fahrt mit dem Hundeschlitten. (#1)

Die schönsten Skigebiete der Auvergne

Skigebiete auf dem Vulkan? In der Auvergne keine Seltenheit. Einen Platz im Reisebuch hat diese Tour sicher. Man fährt die Skipisten auf erkalteter Magma herunter und entdeckt bizarre Landschaften aus früher aktiven Vulkanen. Henri Pourrat, Schriftsteller, schrieb 1959 nicht von ungefähr: „Am Anfang erschuf Gott die Auvergne. Dann lange, lange nichts. Und dann den Rest der Welt“.

Heute können Sprachschüler wie gewöhnliche Touristen sehr leicht die Gipfel erklimmen und mit Schneeschuhen durch die Auvergne wandern. Oder ganz „normal“ Abfahrten herunter sausen. Alleine auf dem Sancy-Massiv stehen 85 Pistenkilometer den Skifahrern zur Verfügung. Die Skigebiete Super Besse und Mont-Dore wurden extra deshalb zu einer Megapiste vereint. Damit es in einem so großen Areal gleich mit dem Schneeschuhwandern klappt, hier noch ein kurzes, lehrreiches Video:

Video: So geht Schneeschuhwandern – der Reiseblogger zeigt´s.

Schneeschuhe Auvergne: Klettern oder Touren in der Ebene

Auch wer mit Schneeschuhen durch die Auvergne wandern möchte, hat Gelegenheit dazu. Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgrade von gemütlich in der Hochfläche oder aber im Gestein der hohen Berge. Klettern mit Schneeschuhen sollten aber nur wirkliche Profis wagen. Speziell eine Tour um den Massif de Sancy sollte nur von Bergsteigern begangen werden. Das gilt für den Winter noch mehr als für den Sommer. Im Übrigen empfiehlt es sich auf jeder Tour, einen Experten mitnehmen. Einen, der die Gegend genau kennt und Erfahrung im Laufen mit Schneeschuhen besitzt.

Tipp: Auf den üblichen Wegen bleiben

Es mag wie selbstverständlich klingen: Aber wer mit Schneeschuhen wandern möchte, sollte dringend darauf achten, auf den dafür vorgesehenen Strecken zu bleiben. Im Notfall ist in der Regel schnell Hilfe da und Verletzungen beziehungsweise Stürze können behandelt werden. Das Laufen mit Schneeschuhen ist wirklich ein Vergnügen, gerade in einer Landschaft wie der Auvergne, aber Sicherheit geht im Zweifel vor.

Das gilt für Skipisten und Skigebiete generell, aber auch fürs Fahren mit dem Hundeschlitten. Wer alpenvereinaktiv ist und häufig in den Bergen unterwegs, kennt mögliche Gefahren wie Lawinen oder Bergstürze. Prävention ist also extrem wichtig. Im Reisebuch der Sprachreise sollen doch nur erfreuliche Dinge stehen und keine möglichen Unfälle.

Schneeschuhe Auvergne: Wann ist die beste Reisezeit?

Logisch, nur im Winter können Gäste mit Schneeschuhen wandern. In den hohen Lagen der Region wie dem von Vulkanen geprägten Ort Super Besse liegt häufig schon Ende November Schnee. Meist bis Ende Februar oder darüber hinaus haben Besucher die Gelegenheit, diese Landschaften mit den besonderen Schuhen zu erkunden und Wege zu entdecken, die sonst nur im Frühjahr, Sommer oder Herbst zu erreichen sind. Das ist das eigentliche Highlight: Es ist wirklich ein ganz besonderes Gefühl, über dem Schnee zu „schweben“ und als Entdecker in der verschneiten Auvergne unterwegs zu sein.

Wer Touren mit Schneeschuhen in der Auvergne plant, muss auf Trittsicherheit achten. Die Berge haben durchaus alpinen Charakter. (#2)

Wer Touren mit Schneeschuhen in der Auvergne plant, muss auf Trittsicherheit achten. Die Berge haben durchaus alpinen Charakter. (#2)

Steckbrief und Sehenswürdigkeiten der Auvergne

Die Auvergne in Frankreich ist übrigens zu jeder Jahreszeit attraktiv. Oder wenn mal nicht genug Schnee in den höheren Lagen liegt. Dazu gehören auch Städte wie das von Sonnenschein häufig verwöhnte Clermont-Ferrand als einwohnerstärkste Stadt und eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen Paris und Barcelona. Der bekannteste Ort ist vermutlich Vichy, ein uraltes Heilbad und im Zweiten Weltkrieg Sitz des mit den Deutschen kollaborierenden Vichy-Regimes unter Pétain. Gut anderthalb Stunden ist es von diesem geschichtsträchtigen Ort hier zu den Skigebieten. Sprachschüler müssen also einen kleinen Weg auf sich nehmen, um sich im Zentralmassiv bei Schnee zu vergnügen.

Schneeschuhe Auvergne: Wenn kein Schnee liegt

Alternative: Man besucht die Auvergne im Sommer und bestaunt die nun grünen Gipfel und Vulkanlandschaften. Wer mit den Asterix-Comics vertraut ist, kennt vermutlich die Geschichte mit dem Arvernerschild und den besonderen Höhepunkten der Region. Dazu gehören, man ist ja in Frankreich, auch feines Essen. Die Küche zählt zu den Besten des Landes, egal ob es sich um ein rustikales Linsengericht, die berühmten Würste der Region oder um feine Käsesorten und geräuchertes Fleisch und Schinken. Dazu noch gemischt mit Haselnüssen oder Blaubeeren, ergeben sich wirkliche Geschmackserlebnisse, die es in dieser Form nur in der Auvergne gibt.

Dazu kommen noch edle Weine. Ein Pinot Noir oder ein Madargue sind ideale Begleiter eines echten Festmahls. Nur sehr maßvoll genießen sollte man eine weitere Spezialität der Region: Schnäpse, welche auf Basis von wildem Enzian und vielen weiteren Pflanzen hergestellt werden. Der produzierte Verveine du Velay ist ein Gedicht. Um wieder nüchtern zu werden, helfen die hochwertigen Heilwasser dieser an Quellen reichen Gegend.

Eine Genussregion erster Klasse und das nicht nur im Winter ein Ziel

Fazit: Man versteht zu leben in der Auvergne. Unabhängig, ob man auf einer Sprachreise ist oder als gewöhnlicher Urlauber die von sinnlichem Genuss geprägte Region bereist. Freilich, mit Schneeschuhen ist es nur bei Schnee möglich, eine Winterlandschaft zu erkunden. Bleibt er aus, fehlt irgendetwas. Aber warum kommt man nicht im Sommer wieder? Besucher haben etwas verpasst, wenn man diese reizvolle Ecke nur im Winter kennt. Bei der nächsten Fahrt in den Süden sollte es die Auvergne Wert sein, einen Zwischenstopp abzuhalten. Manche Besucher bleiben dort gewiss länger und werden vermutlich nicht das letzte Mal diese wunderschöne Region im Südosten Frankreichs besucht haben.


Bildnachweis: ©shutterstock – Titelbild: Jag_cz -#1: Sergey Krasnoshchokov -#2: beboy

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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