Schnee in der Auvergne: Skifahren & mehr

Überraschend schöne Skigebiete. Fällt Schnee in der Auvergne, entwickelt sich die reizvolle Gegend in ein echtes Winterparadies. Lifte und Bahnen transportieren die Urlauber in hochgelegene Resorts.

Schnee in der Auvergne: Französisch lernen in einer Urlaubsregion?

Für die Sprachschüler, welche Natur und Ruhe schätzen, ist die Auvergne ideal. Es muss nicht immer Paris oder das Mittelmeer sein. Hier im Herzen des Landes im Zentralmassiv finden sich faszinierende Landschaften aus Vulkankegeln, tiefen Wäldern und Tälern, die oft vom Gletscher geformt wurden. Man kann in herrlicher Landschaft die Sprache Voltaires erlernen und anschließend mit anderen Sprachschülern die vielfältige Region erkunden. Übrigens auch in der kühlen Jahreszeit: In den letzten Jahren entwickelte sich die Auvergne zu einer Wintersportgegend, eine ernsthafte Alternative zu den Alpen.

Video: Eine Radreise in die Vergangenheit

Schnee in der Auvergne: Gibt es Skigebiete für anspruchsvolle Gäste?

Wer Französisch lernen und gleichzeitig Skifahren will, findet kaum ein geeigneteres Terrain. Bei guter Schneevorhersage bringen Lifte und Bahnen die Besucher in luftige Höhen. Der Puy de Sancy ist als höchste Erhebung immerhin 1885 Meter hoch und in der Nähe existiert zum Beispiel ein renommiertes Skigebiet wie Besse – Super Besse auf 1350 Meter Höhe und mit alleine gut 125 Kilometern Langlaufloipen sowie 43 Kilometern alpinen Abfahrtskilometern.

Schnee in der Auvergne: Weitere Tipps für Sportenthusiasten

Ablenkung vom Pauken bringen weitere Aktivitäten. Wer im Schnee der Auvergne seinen mehrwöchigen Sprachurlaub verbringt, kann zum Beispiel mit einem Hundeschlitten die tief verschneiten Wälder durchqueren. Ein Guide bringt Besucher in Gegenden, die zu Fuß nicht erreichbar, weil sie viel zu abgelegen sind.

Trend Schneeschuh-Wandern: Darum ist ein Bergführer so wichtig

Es müssen nicht immer Skigebiete oder Gletscher sein. Beruhigender ist das Wandern mit Schneeschuhen durch die faszinierende Landschaft. Ein immer beliebter werdendes Vergnügen im Schnee. Vor allem bei sonnigen Wetter ist es ein unvergessliches Erlebnis der Sprachreise, einmal mit einem Bergführer im Tiefschnee entlegene Regionen zu entdecken.

Ein Tourenführer empfiehlt sich in jedem Fall, weil er nicht nur die schönsten Ecken kennt, sondern auch die Schneevorhersage richtig deuten kann. Schließlich möchte man nicht von Lawinen überrascht werden. Ähnlich wie bei den Touren mit dem Hundeschlitten ist es das spezielle Gefühl, mit den Schneeschuhen in Regionen vorzustoßen, die man im Winter bei Tiefschnee so niemals entdecken könnte.

Vichy: Ein schöner Ort für eine Sprachreise in der Auvergne

  • das populärste Heilbad Frankreichs. Quellen seit der Römerzeit bekannt
  • die Auvergne mit ihren bewaldeten Vulkankuppeln, Kratern, Flüssen und Seen ist auch im Sommer jede Reise wert
  • Gesundheit, Kultur und Sport sind vereint auf hohem Niveau. Ein idealer Ort, um Französisch zu lernen.
  • Nach dem Sprachen lernen locken weitläufige Parks, Casinos, ein Opernhaus und eine Gourmetküche
Die Skigebiete der Auvergne sind ein Tummelplatz für junge Skifahrer. Einige von ihnen besuchen die Region im Rahmen eines Sprachurlaubs. (#1)

Die Skigebiete der Auvergne sind ein Tummelplatz für junge Skifahrer. Einige von ihnen besuchen die Region im Rahmen eines Sprachurlaubs. (#1)

Schnee in der Auvergne: Einer der attraktivsten Skiorte

Romantisches Wandern mit Schneeschuhen ist ein wirkliches Erlebnis. Dennoch sollte bei einem Winterurlaub in der Auvergne auch das Drumherum stimmen. Aus diesem Grund die Frage: Welches Skigebiet kann man wirklich empfehlen? Laut dem Portal „skiresort.de“ hat Le Lioran am besten abgeschnitten. Die Destination verfügt über 60 Pistenkilometer für Abfahrtski und Snowboards. Auf ihren 17 Skiliften können in einer Stunde mehr als 23.000 Gäste transportiert werden. Und sogar in der Nacht unter Flutlicht ist Skifahren möglich.

Falls mal Schneemangel herrschen soll, gibt es Dutzende von Schneekanonen an praktisch allen Stellen, wo Ski gefahren wird. Neben dem sportlichen Aspekt überzeugen auch das Nachtleben mit einer ausreichend hohen Anzahl an Clubs, Restaurants und Diskotheken. Le Lioran konnte sich mit diesem Angebot den ersten Platz unter den Resorts sichern. Das bedeutet: Schnee in der Auvergne kann man natürlich an vielen Orten genießen, aber hier ist das Gesamtpaket am überzeugendsten.

Viel Natur in kleinen Skigebieten erleben

Ein Ranking über die besten Skiresorts ist immer auch Geschmackssache. Wer den Schnee in der Auvergne nutzen möchte und nicht unbedingt viele Lifte und Bahnen dafür benötigt, ist in Orten wie Mézenc oder La Loge des Gardes gut aufgehoben. Skigebiete mit einem ganz eigenen Charme und mit Platz für Aktivitäten in der natürlichen Umgebung, die abseits vom großen Skizirkus möglich sind. Ausgedehnte Spaziergänge in Waldlandschaften sind hier oft ungestörter möglich als in den größeren Skigebieten. Jedenfalls, wenn die Schneevorhersage stimmt. Aber den Urlaub sollte man eigentlich immer versuchen zu genießen, auch wenn nicht jeder Aspekt 100%ig stimmen sollte.

Manchmal ist es so: Da bucht man sich in ein kleineres Skigebiet ein, weil man die gewünschte Unterkunft anderswo nicht mehr bekommen hat. Und auf einmal stimmt alles: Gastgeber und Hotel sind perfekt. Das Essen schmeckt und der Ausblick in die Berge der Auvergne ist bezaubernd. Plötzlich ist man sehr glücklich, hier im alternativen Skiresort gebucht zu haben.

Der höchste Gipfel der Auvergne, der Puy de Dome, ist nicht nur bei Schnee ein lohnendes Ausflugsziel. (#2)

Der höchste Gipfel der Auvergne, der Puy de Dome, ist nicht nur bei Schnee ein lohnendes Ausflugsziel. (#2)

Schnee in der Auvergne: Alternativen bei schlechter Schneevorhersage

Falls es wirklich mal Schneemangel gibt, und in der Region gibt es nun mal keine Gletscher, haben Urlauber trotzdem viele Möglichkeiten, diese herrliche Gegend zu entdecken. Das Zentralmassiv ist zu jeder Jahreszeit ein schöner Ort zum Verweilen. Und ein wichtiger Pluspunkt ist die spezielle Atmosphäre dieser in Südfrankreich gelegenen Region. Dazu gehören kulinarische Spezialitäten wie die berühmten Käsesorten oder getrocknetes Fleisch, das von Rindern stammt, die das ganze Jahr in natürlicher Umgebung aufwachsen. Auch der Eintopf à la Auvergne ist ein echter Genuss, den man jederzeit auch ohne Schneelandschaft genießen kann.

Immer lohnenswert, falls der Schnee ausbleibt: Bekannte Städte besuchen, die nur in ein bis eineinhalb Stunden Entfernung bequem mit dem Auto erreicht werden können. So wie Clermont-Ferrand als größter Ort. Eine sonnenreiche und trockene Gegend, die im Regenschatten des Zentralmassivs liegt, und viel südliches Flair besitzt. Mit dem Heilbad Vichy befindet sich der wohl bekannteste Ort der Auvergne nicht weit entfernt davon. Hier existieren noch heute mehrere Quellen, aus denen frisches mineralhaltiges Wasser gefördert und in alle Welt exportiert wird.

Vichy als bekannter Ort für Sprachreisen

Übrigens: Insbesondere Vichy ist ein idealer Standort für Sprachreisen. Das Institut Cavilam gehört hier zu den renommiertesten Einrichtungen und bietet auch für Französischlehrer sinnvolle Möglichkeiten der Weiterbildung. Wer in einer Lernpause dann den Schnee in der Auvergne erleben möchte, muss einfach hinauf in die Berge fahren und büffelt unten in der Ebene fleißig französische Vokabeln. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, so dass einem Ausflug in die Skigebiete oder in der warmen Jahreszeit in die Wälder und Seen der Auvergne nichts entgegensteht.

Das Ergebnis: Schnee in der Auvergne und entsprechende Resorts bieten ein ausreichend gutes Angebot für Ski-Enthusiasten. Speziell vor dem Hintergrund, dass hier keine Gletscher mit ganzjährigem Skizirkus vorhanden sind. Aber die Auvergne ist als eigenständige Region mit ihren Landschaftsbildern und der kulturell wie gastronomischen Vielfalt so attraktiv, dass jeder Winterurlaub mehr bietet als „nur“ mit dem Ski einen Hang hinunterzufahren. Nein, die Auvergne ist wirklich ein ganzjährig schöner Ort für Touristen oder Sprachschüler gleichermaßen.

Jeder Tourist, der im Hochsommer Richtung Mittelmeer braust, sollte einmal einen Abstecher ins Gebirge des Zentralmassivs machen und der heißen Ebene zu entkommen. Er wird von der Vielfalt der Landschaft mit ihren Panoramablicken, kristallklaren Seen und dichten Wäldern beeindruckt sein und das nächste Mal eventuell dort seinen Urlaub verbringen. Es lohnt sich definitiv, auch wenn kein Schnee in der Auvergne auf den Gipfeln liegt.


Bildnachweis: ©shutterstock – Titelbild: ChaMarie -#1: oneinchpunch -#2: Gaelfphoto

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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