"Don"t eat the menu!" - "Iss die Speisekarte nicht!"

31.05.2011 | München
Es war einmal ein Hawaiianer in Berlin, der uns Deutschen von Englisch erzählte … Und das war überfällig! In seinem ebenso lehrreichen wie satirischen Buch "Forbetter your English", erschienen bei Langenscheidt Entertainment, nimmt Eric T. Hansen die Unterschiede zwischen den beiden Sprachen Englisch und Deutsch und dem kulturellen Lernverhalten ins Visier. und das nur am Rande mit Vokabeln und Grammatik.

Dafür mit viel Sinn für Situationskomik und fremdsprachliche Doppelbödigkeit. Eric T. Hansen tut für das Englische, was Bastian Sick für das Deutsche tut. In kurzen, pointierten Essays zeigt er, wo die Fettnäpfchen stehen, in die wir Deutschen beim Englischsprechen mit Vorliebe tappen. Und bei allem anekdotischen Spaß liefert er auch noch prima Merkhilfen zur Fehlervermeidung: in other words: Go for the bacon! - Ran an den Speck!

Deutsche sprechen nach eigenen Angaben immer viel schlechter Englisch als sie es tatsächlich tun. Klar machen wir Fehler, aber interessanterweise ganz andere als Franzosen oder Italiener. Die typisch "deutschen Fehler" beschreibt Hansen in einem unnachahmlichen, humoristischen Stil mit liebevollem Verständnis. Er hilft uns, sie zu erkennen und zu vermeiden, was as much fun macht as a barrel of monkeys (so viel Spaß wie ein Fass voller Äffchen). Denn "Forbetter your English" hat enormen Unterhaltungswert und soll durch poetische Begriffe, komische Redewendungen und schmutzige Wörter die Angst vor übertriebener Perfektion nehmen oder die traumatischen Erlebnisse aus der Schule vergessen machen.

Analytisch, wie wir Deutschen nun mal sind, denken wir: Sobald wir die Vokabeln gelernt, die Grammatikregeln verstanden haben, beherrschen wir die Sprache. Allerdings warten einige sympathische Fauxpas ganz geduldig auf uns: Warum sagen wir lucky, wenn wir happy meinen? Und warum erkundigen wir uns mitten im Restaurant nach dem Verbleib der Kloschüssel? ("Where"s the toilet?").

Fazit: Wer also wissen will, wer das Klo geklaut hat, wann seine Fantasie zu zweideutig wird oder wie er einen wahren "friend" von einem Sexualpartner oder Serienmörder unterscheidet, sollte "Forbetter your English" lesen. Ab Mai wird Eric T. Hansen auf der gleichnamigen Facebook-Seite einige ganz spezielle Englisch-Stunden abhalten. Seine persönlichen Tipps, Tricks und Anekdoten rund ums Englischlernen mindern auf amüsante Weise sprachliche Ängste. Die regelmäßigen individuellen Fragestunden lösen dann ganz beiläufig die letzten vorhandenen Unsicherheiten. Zudem liefert der Autor auch noch richtig praktische sprachliche Schmankerl, mit denen man im Gespräch immer punkten kann wie flapdoodle (dummes Geplapper), lollygag (Zeit verplempern), shenanigans (Faxen, Mumpitz) oder whatchamacallit (Dingsda).

Der Autor: Eric T. Hansen, Jahrgang 1960, wuchs in Hawaii auf und lebt seit über 25 Jahren in Deutschland, mittlerweile in Berlin. Außer als Sprachlehrer, Übersetzer und Journalist für z.B. The Washington Post, Süddeutsche Zeitung oder GEO Special betätigt er sich als Autor. Nach fünf satirischen Büchern über andere Aspekte der deutschen Kultur wie z.B. das "Nörgeln - des Deutschen größte Lust" aus dem Jahr 2010 widmet sich Hansen mit "Forbetter your English" und seiner Co-Autorin Astrid Ule dem Thema, über das er schon immer ein Buch schreiben wollte, um zu zeigen, dass jeder Fremdsprache eine elegante und faszinierende Lebendigkeit innewohnt.

Quelle: Pressemeldung Langenscheidt KG

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